Archiv des Autors: lutzkampert

Avatar von Unbekannt

Über lutzkampert

Geprägt durch meinen Vater wuchs ich mit der Presse-Fotografie in Gelsenkirchen auf. Ich studierte in Dortmund Foto-Design und machte hier mein Volontariat als Foto-Redakteur. Seit 1987 arbeite ich meist auftragsgebunden als freier Fotograf. Seit Jahren wende ich mich immer mehr der Malerei und Grafik zu, immer geleitet von Emotionen - häufig beeinflusst durch aktuelles Geschehen. Bin außerdem Sammler und Jäger und häufig erfahren meine "objéts trouvés" eine Verwandlung und werden so zu etwas Neuem.

Letzte Lesung in der Kirche?

Der Dortmunder Blogger und Schriftsteller Sascha Bisley liest in der besetzten Kirche St. Albertus Magnus in Dortmund am 28.8.2014 – am nächsten Morgen wurde die Kirche (wegen eines Steinwurfes ein paar Tage vorher) von der Polizei geräumt…

Sascha Bisley

Sascha Bisley

Das Bild entstand mit meiner ersten Olympus, der Pen E-P2 bestückt mit dem wunderbaren Canon FD 2.0/35mm S.S.C. Ich liebe diese digital/analog-Kombinationen. Mit 3200 ISO, einer 1/40stel Sekunde und Blende 2.8 ist ein Ergebnis nach meinem Geschmack entstanden.

Eusébio
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll – dieser kleine Artikel liegt seit 10 Tagen bei mir in der Evernote-„Schublade“ und ist wie durch ein kleines Wunder sehr aktuell für mich geworden. Also erst mal der „Schubladen-Artikel“:
Beim Aufräumen wiedergefunden:

Ein furchtbares Portrait, frontal, überretuschiert mit weißen Reptilienaugen und grob ausgeschnitten vor einem zu bunten Hintergrund – noch dazu Farbverschiebungen, die wohl billigem Druck und ungenauen Maskierungen zuzuschreiben sind – wie habe ich diese grausigen Bilder geliebt…

Eusébio

Nummer 161

Fußball-Weltmeisterschaft 1966, Sammelbild Nummer 161, Eusébio da Silva Ferreira, nur Eusébio genannt. Ruhmreicher noch heute mit Recht gefeierter portugiesischer Stürmer.
Ich war damals 7 Jahre alt und sammelte wie alle anderen nicht nur Winnetou- sondern auch Fußballbilder. Es gab viele gute Spieler damals – wir suchten uns als Favoriten genau die aus, die wir nicht richtig aussprechen konnten:
Den „Péhle“ und den „Oisebíeo“! Warum gerade die beiden?
Sie waren sympathisch, sie waren anders und sie waren wie auch immer ausgesprochen die Größten. Ich glaube ich habe meine sehr lebendige Erinnerung an die beiden zum Teil der Tatsache zu verdanken, dass ich eben später erfuhr, wie falsch wir diese Helden der Kindheit betont hatten…
Leider ist das Bild von „Oisebíeo“ das Letzte, was mir aus der Sammlung geblieben ist….Einer aus der damaligen deutschen Mannschaft zählte übrigens auch zu den Lieblingen: der Siggi – da konnte man nichts falsch aussprechen – Siggi der Held, blond, ein kühner Blick und dazu dieser Name…. 🙂 Er engagiert sich heute noch für den BVB.
————————————————————————–
So – das war die Schublade. Vorgestern las ich bei Facebook ein Posting vom BVB: Traditions-Abend zur Feier eines legendären Spieles vor 50 Jahren gegen Benfica Lissabon. Gast: Eusébio da Silva.
Ich konnte es gar nicht glauben – ist sowas Zufall? Gerade erst wiedergefunden, seit Jahren zum ersten mal wieder drüber nachgedacht und jetzt sollte ich die Chance haben, diesen Helden der Kindheit persönlich kennenzulernen!
Was soll ich sagen – ich nutzte die Gelegenheit!
Ich habe jetzt ein paar schöne aktuelle Fotos von Eusébio und ich besitze eine kleine hässliche Sammelkarte mit dem persönlichen Namens-Schriftzug von Eusébio da Silva Ferraira 🙂  Ja!
Siggi Held war übrigens auch da…

 

Rabenvogel

Rabenvogel

Lumix G1

2011, Bergen aan Zee, Balkon mit Meerblick. Fester Termin am späten Nachmittag: Brotreste für meine intelligenten und mutigen Freunde. Lumix G1 mit Standardzoom, 40mm. Das „kleine Equipment“ taugt zu mehr als viele denken. Habe für diese Aufnahme allerdings ca. 70-80 mal ausgelöst 😉

En Passant

En passant
Der Duden sagt: beiläufig, nebenbei, im Vorübergehen, am Rande, nebenher, wie zufällig.
Ich habe einen Foto-Job und die Ergebnisse meiner Arbeit müssen den Kunden befriedigen und ich bekomme Geld dafür.
Die Bilder eines Auftrages sind in keiner Weise zufällig – es gibt Vorgaben, Ziele und Einschränkungen. Ich muss mein Geld wert sein.
Das macht zwar meistens Spaß, ist aber oft auch Stress.
Die nebenher-Schüsse nach dem Job, teilweise auch während des Termins sind mir oft die Liebsten. Entspannt – ohne Druck – kein Ziel.
Heute hatte ich drei Auftragsbilder – außerdem entstanden zwei „En-Passants“.
Beide haben nebenbei mit Fliegen zu tun und wie zufällig sind beide irgendwie „panoramique“ geworden, en passant 😉
Herbstsport

Herbstsport am Lanstroper Ei

Abflug

Dortmund Airport – auf dem Weg zum Abflug

Kathi´s Bistro Café in Mengede

„von Mutti selbst gemacht“

war die leckere Bohnensuppe mit Einlage, die mir Jasmin, Heidi´s hilfsbereite Tochter in einem großen Teller auf den Tisch stellte. Wer Heidi ist? Na die Betreiberin von Kathi´s Bistro. „Von Mutti selbst gemacht“ kam so süß heraus – die Suppe konnte nur gut schmecken 😉 Ihren Coffee to go ersetzte ich allerdings durch ein DAB to stay und fühlte mich in den letzten Sonnenstrahlen des Tages vor Kathi´s Bistro sauwohl. Beim nächsten Besuch hoffe ich, die Inhaberin Mama Heidi kennenzulernen.

Fotografieren sollte ich eigentlich die ehemalige Zeche Adolf von Hansemann in Mengede – habe ich auch – aber wie man sieht, lohnt es sich immer, auch rechts und links vom Auftrag die Augen offen zu halten! Vom Bistro aus hat man übrigens nicht nur einen Blick auf das alte Zechengebäude, auch Bahnfans kommen durch die nahen Gleise des Bahnhofs Mengede voll auf ihre Kosten – das ist auf gepflegte und sympathische Art und Weise Ruhrgebiet pur – ährlich!

Kathi´s Bistro Cafe Mengede

Jasmin – Heidis Tochter

Lecker :-)

made by Mutti