Archiv für den Monat Oktober 2013

Kathi´s Bistro Café in Mengede

„von Mutti selbst gemacht“

war die leckere Bohnensuppe mit Einlage, die mir Jasmin, Heidi´s hilfsbereite Tochter in einem großen Teller auf den Tisch stellte. Wer Heidi ist? Na die Betreiberin von Kathi´s Bistro. „Von Mutti selbst gemacht“ kam so süß heraus – die Suppe konnte nur gut schmecken 😉 Ihren Coffee to go ersetzte ich allerdings durch ein DAB to stay und fühlte mich in den letzten Sonnenstrahlen des Tages vor Kathi´s Bistro sauwohl. Beim nächsten Besuch hoffe ich, die Inhaberin Mama Heidi kennenzulernen.

Fotografieren sollte ich eigentlich die ehemalige Zeche Adolf von Hansemann in Mengede – habe ich auch – aber wie man sieht, lohnt es sich immer, auch rechts und links vom Auftrag die Augen offen zu halten! Vom Bistro aus hat man übrigens nicht nur einen Blick auf das alte Zechengebäude, auch Bahnfans kommen durch die nahen Gleise des Bahnhofs Mengede voll auf ihre Kosten – das ist auf gepflegte und sympathische Art und Weise Ruhrgebiet pur – ährlich!

Kathi´s Bistro Cafe Mengede

Jasmin – Heidis Tochter

Lecker :-)

made by Mutti

altes Stadthaus Dortmund

Die Spiegelung des alten Stadthauses in der 2002 neu errichteten Berswordthalle hat wahrscheinlich jeder Fotograf aus Dortmund und jeder Tourist schon mal belichtet.
Vor ein paar Tagen klebte ich mit meiner kleinen Olympus Pen E-PL2 , bewaffnet mit dem Canon FD 24 mm, und meiner rechten Arsch- und Gesichtswange direkt an der Glasfassade der Halle und entdeckte eine Perspektive, die ich so noch nicht gesehen hatte. Wie klein Auslöser für große Freude sein können… 🙂
Die Schärfe der 30 Jahre alten Objektive, leicht abgeblendet, ist grandios und der Akt des Fotografierens mit manueller Fokussierung ist ein Slow-Photo-mässiger digitanaloger Genuss.

Halde Groppenbruch

Entlarvtes Panorama

Photoshop bestimmt bei der Berechnung eines Panoramas (man hat verschiedene Grundoptionen), wie die Einzelbider zusammengefügt werden. Meistens haut das auch ganz gut hin – manchmal aber auch nicht – wie bei diesem Bild. Feine Hochspannungsleitungen zum Beispiel scheinen ab und zu ein Problem zu sein – sie passten nicht nahtlos zusammen.

Da ich immer bemüht bin, mich mit meinem Computer und der Software gut zu stellen, beschloss ich:

Du sollst nicht umsonst gerechnet haben!
Und so rückte ich die einzelnen Ebenen, die die Photoshop erstellt hatte, einfach mal um ein paar Pixel auseinander…
Das Bild entstand vor ein paar Tagen auf der Halde Groppenbruch. Die kleine Bergsteigerei lohnt sich übrigens: Ausblick und Brachen-Vegetation sind erstaunlich!
#Panorama #Landschaft #Energie

Funkenburg

Salzkuchen oder Funkenburger?
 
Vor ein paar Tagen entdeckte ich in der City beim Genuss der weltbesten Panhas-Pfanne in der Kneipe gegenüber ein Sonderangebot – genannt Thekenangebot – und nahm mir vor, dieses mittelfristig in Anspruch zu nehmen. Heute war es soweit. Brinkhoff’s No. 1 am Markt – ich komme. „Mo-Do von 17-21 Uhr Brinkhoffs No1 0,2 L € 1,10 – Salzkuchen € 1,50“. Siebzehn Uhr und fünf Minuten. An der Theke drängelten sich ca. 20 Senioren und mir wurde eines der letzten Plätzchen direkt gegenüber des Zapfmeisters angewiesen. „Dat Pilzken“ stand Sekunden später vor mir und zischte wie geplant. Die Zubereitungszeit von Salzkuchen (Dortmunder Spezialität, eigentlich Alter-Markt-Spezialität) schätze ich jetzt mal nicht so immens ein, (kringeliges in der Mitte gelöchertes, gesalzen- und gekümmeltes Brötchen horizontal in zwei Hälften zerschneiden, Mett und Zwiebelwürfelchen drauf, zuklappen, auf den Teller und fertig) aber der Salzkuchen kam nicht. Dafür stand das zweite Bier – ganz nach meinem Geschmack – ungeordert vor meiner Nase. Schlau. Der No1-Plan: reinlocken und abfüllen. Die Zeit wurde mir nicht lang: die junge Kellnerin interessierte sich für meine Kameras, der Rentner rechts neben mir, der um 17.10 Uhr den letzten Thekenplatz ergattert hatte, erzählte von seinen Urlauben in Ungarn am Plattensee, von seiner Schreinerpassion und den guten Zeiten, als es noch analoge Knipskisten gab. Währen des zweiten Bieres kam der aufgewärmte Salzkuchen – gegenüber gibt es Besseren – und nach dem dritten kleinen Bierchen zum 90ger-Jahre-Preis ging ich mit einem Grinsen zufrieden nach Hause. Fast dort angekommen, passte der angehende Sonnenuntergang an der Funkenburg sowohl zu meiner Stimmung, als auch zum Namen dieses Blogs.
 
Ich mag Salzkuchen und ich bin ein Funkenburger!