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Der Erste

Homburgista Toons – Förster

America first – Austria Förster… erinnert Ihr Euch? Der erste meiner mit Acrylfarben gemalten Toons heißt also Förster. Er war noch ein wenig grob, gefiel mir aber schon sehr gut. Er schien einiges durchgemacht zu haben, hatte aber die Zähne, um sich weiterhin durchzubeißen. Er war derjenige, der mir einflüsterte, damit weiter zu machen. Danke Förster, Du hast mir viele lange Nächte bei Tageslichtlampe, mit Pinsel, Farben und Malkarton beschert. Und hast damit dafür gesorgt, dass Du nicht allein bleibst🙂 … und ich auch nicht!

Bunter Bald-Bundeskanzler

Olaf

Meine Homburgista Toons (ich nenne sie auch Wächter der Geselligkeit), die mir schon seit vielen Wochen Gesellschaft im Atelier leisten und eigentlich darauf warten, gezeigt zu werden, haben aktuellen Zuwachs bekommen.  Gestern wurde Angela mit Pauken, Trompeten und einem vergessenen Farbfilm (sehr sympathisch) verabschiedet und wer kommt danach? Jau!

Olaf, Olaf… ein wenig mehr Farbe täte Dir gut, finde ich. Und wenn Du dann auch noch Dein Gedächtnis auf Trab hälst und nicht mehr so viele Sachen vergisst, sollten wir alle fröhlich regiert werden können 😉 „Magna Cum Gaudio“ statt „Cum Ex Et Cetera“ 🤣

Eine Ausstellung wird es leider erst im nächsten Jahr geben – wenn das elende Virus uns mal wieder ein wenig in Ruhe lässt, weil wir dann hoffentlich alle geimpft und einigermaßen sicher sind.

Monroe Poster

New Marylin

Vor ein paar Tagen waren wir im Garten. Ernte,  aufräumen,  relaxen. Auf dem WC im Gartenhaus hing seit Jahren ein Pin Up Poster von Marilyn Monroe, auf der Innenseite der Tür. Ich konnte es nicht glauben, dass ich in den letzten Jahren nie den Impuls verspürte, das Ding herunter zu reißen. Aber okay, der Garten gehört den Schwiegereltern und die hatten Marilyn, wie ich jetzt erfuhr vom vorigen Pächter übernommen und irgendwie auch nie einen Grund gesehen, sie von dort zu entfernen. 

Ich zu Stella:“ Wech damit?“ Stella: „Runter damit!“Also runter damit. Die vier Heftzwecken machten es mir nicht leicht, aber dann tauchte hinter der völlig vergilbten Schutzfolie – uaaahh – ein bis auf 4 Pinnlöcher weitgehend intaktes schwarz weiß Poster auf. Es war leicht wellig, aber kam mir trotzdem plötzlich zu schade zum Wegwerfen vor… Es hing halt am falschen Platz. Und dieser furchtbare 80er Jahre Schriftzug Marilyn Monroe in pink orange…als würde sie nicht ohnehin jeder kennen. Ich plante eine Rettungsaktion. Stabilisieren und glätten durch Aufziehen auf Forex Karton… und es brauchte Farbe!

Prokrastination hatte keine Chance – unwichtige Dinge werden bei mir sofort erledigt! 🤣Marylin wird bei uns zu Hause einen schönen und prominenten Platz erhalten… NICHT auf der Innenseite der Klotür 😎

 Offenblenden-König

kein Test – nur ein erster begeisterter Eindruck:

Sigma 35mm

Was für ein Klopper!

Das Gerät ist für eine Weitwinkel-Festbrennweite riesig, aber wenn Größe wie hier einhergeht mit beeindruckender Qualität, dann habe ich nichts gegen ein paar Gramm und Zentimeter mehr, die ich tragen und verstauen muss!

Sigma

mit offener Blende schon knackig?

Focus ist schnell, präzise und leise.

Und? Brauchbar bei offener Blende?

Ich bin ehrlich gesagt begeistert. Die Linse kann meinem 14er und dem 135er locker das Wasser reichen und das will was heissen! Endlich habe ich den Gestaltungsluxus, mit moderatem Weitwinkel bei hoher technischer Qualität mit der Schärfe (Unschärfe) spielen zu können. Ich liebe mein erstes Objektiv eines „Fremdherstellers“ schon jetzt 🙂

Hier meine erste Testaufnahme („komm – ganz schnell, bevor Du gehst…Ich muss einen Portrait-Test machen!“ 😉 )

Stella

Ausschnitt

Stella

Totale

unruhiger Hintergrund, der normalerweise bei der Brennweite für ein Portrait nicht taugen würde, gerät durch die Unschärfe wirklich in den Hintergrund. Ich habe ein Drittel-Blende auf 1.6 abgeblendet. Stärker als auf 2.0 abzublenden würde ich als ein Verbrechen bezeichnen 😉

Sigma – ich werde Spaß mit dir haben!

5.9.2014
Ein Tag ohne Kamera ist möglich, aber sinnlos! (freie Interpretation eines Zitats von Loriot, bei ihm ging es um Möpse)
Der Tag ging mit einem unserer kleinen Grashüpfer auf unserer Funkenburg los. Ich ermordete gerade ein paar Schildläuse auf dem Zitrusbaum, der auch das Zuhause einer ganzen Flipfamilie ist, da setzte sich der Kollege in Position. Er wartete brav, bis ich die Kamera geholt hatte und so machte er mir den Gruß-Flip für einen guten Tag 🙂

Flip

Flip

Fototermin Amprion: Eröffnung einer technischen Sonderausstellung zum Thema Energiewende und Erdverkabelung im Naturparkhaus am Schloss Raesfeld.

Amprion

Ausstellung Naturparkhaus Schloss Raesfeld

Bürgermeister

Bürgermeister von Raesfeld

Pressebild

Für die Presse

Nach der Ausstellung – Job beendet – entschied ich mich, das Schloss zu besuchen. Das Naturparkhaus ist nur ein paar Meter von der Schlossanlage entfernt. Nachdem ich mich an der Hochzeitsgesellschaft, die sich bei dem hervorragenden Wetter wohl nahezu geschlossen zu einem  Spaziergang im Grünen entschied, vorbeigedrängelt hatte, wurde ich von einer Herde junger Kühe begrüßt. Na ja – begrüßt ist vielleicht übertrieben, sie guckten mich nur mit dem Hintern an.

Hintern

Kühe noch von hinten

wurden danach aber ganz schnell neugierig – das Klicken der Kamera schien eine willkommene Abwechslung zu sein – lange genug den Popo in die Sonne gehalten, da müssen wir doch mal sehen, was der Kerl da macht…
und drehten sie sich nach und nach um

Hallo

Klick?

und kamen immer näher

?

?

und näher – sie drängelten sich förmlich nach mir (schon lange nicht mehr passiert mit so jungen Damen)

:-)

🙂

… was für friedliche nette Tierchen. Ich mag Euch – leider auch ab und zu auf dem Teller, aber immer seltener!
So – das Schloss – hatte ich über die Unterhaltung mit den attraktiven Jungkühen fast vergessen.
Eine tolle Anlage, aber ich stellte fest, dass ich fotografisch untermotorisiert unterwegs war – 17 mm reichten nicht. Also nochmal zum Wagen und das 14er aufgeschraubt. Und die Leiter über die Schulter gepackt. Mit einem Bild kam ich trotzdem nicht klar, der kleine Rundweg zwischen den Teichen ist einfach zu dicht am Schloss. Die Lösung: ein hochformatiges Handpanorama – passt – herzlich wunderschön 🙂

Schloss

Schloss Raesfeld, Kreis Borken

Ich trat den Rückweg über Land an, keine Autobahn, ich wollte mir Zeit lassen. Nach ein paar Kilometern sagte mir das Navi, dass ich mich in Dorsten meiner Facebook-Freundin Diana Einhaus und ihrer Imbiss-Station „Glückauf-Grill“, den sie seit 2010 betreibt. Den Artikel dazu solltet ihr lesen!
Es gab zwar bei Amprion leckere kleine Häppchen, aber satt war ich davon nicht geworden – hoffentlich ist Diana selber da. Überraschungsangriff! Seit über einem Jahr will ich ein Portrait von ihr machen – vielleicht klappt es ja heute! Und was Leckeres essen und trinken will ich natürlich – Pommes und…nee, ich musste an meine neuen Freundinnen ein paar Meter weiter denken – keine Currywurst – so lecker sie bei Diana auch schmeckt. Aber ein Pilsken dazu und schön an einen der Tische draußen setzen. Glück gehabt – Frau Einhaus ist da. Pech gehabt mit dem Bier, sagt sie, habe leider keine Schanklizenz für Alkohol… – Mist! Aber einen Milchkaffee kannst Du haben, sagt Sie und reicht mir einen Kaffeebecher mit Weihnachtsdesign. Glaubt mir, es war der leckerste Milchkaffee, den ich je zu Pommes mit Majo getrunken habe!
Diana hatte sogar ein wenig Zeit für mich, wir plauschten über ihre Berühmtheit durch TV-Auftritte und ich erwischte ihr typisches verschmitzes Lachen, durch das man sich im Glückauf-Grill so gut aufgehoben fühlt.

Diana

Diana Einhaus

Ich schloss einen kleinen Rundgang durch die Zechenkolonie an, in der sich Dianas Grill befindet – eine der schönsten Bergbausiedlungen, die ich kenne.

Zechenkolonie

Bergarbeitersiedlung Dorsten

Ob ich heute nochmal nach Hause komme? Wahrscheinlich spät. Der nächste Halt passierte fast automatisch – ein Blick im Vorbeifahren von der Brücke herunter auf die an der Stelle lebhaft fließende Lippe im späten Sonnenlicht – da kann man doch nicht einfach weiterfahren!

Lippe

Die Lippe

Hier kam ich richtig runter und wollte eigentlich gar nicht mehr weg, aber kurz vor Sonnenuntergang und mit gut gekühlten Füßen nach dem langen Tag verließ ich barfuß den Lippestrand unter der Brücke und fragte mich,

Ruhe

Abkühlung

warum die Menschen eigentlich immer so weit weg müssen, um die Welt kennenzulernen…ok – ich reise auch gerne, aber hier im Ruhrgebiet ist es nicht schlechter als anderswo und bestimmt viel besser als irgendwo. Wisset das!

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Reiherflug

Wie um den Tag rund zu machen – ich dankte gerade meinem Auftraggeber, dem Netzbetreiber Amprion für diesen schönen Tag – begegnete mir das Netz.

Netz

Massive Trasse

Massiv. Ich finde, der Wunsch nach Erdkabeln ist verständlich! Obwohl ich aus meiner visuellen Fotografenperspektive diese Hochspannungsmasten schon immer sehr attraktiv fand…
guter Tag! Guten Tag und ein schönes Wochenende.